Einmal im Jahr wird nach der sogenannten Marktplatzmethode eine Veranstaltung organisiert, bei der gemeinnützige OrgGeldaustausch zur Verfügung stellen können.
Der Soziale Marktplatz bringt gemeinnützige Einrichtungen und Unternehmen einer Stadt zum beidseitigen Nutzen und auf Augenhöhe zusammen.
Ziel ist es, Ressourcen für das Gemeinwesen zu teilen, Leistungen anzubieten oder zu tauschen. Ob Sachleistungen, Arbeitsleistungen oder Beratungen - der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Einzig ausgeschlossen sind Geldleistungen.
Die Teilnehmer bewegen sich frei im Raum, es gibt keine Stände, Banner oder ähnliches. Themeninseln und Makler helfen bei der Orientierung und Vermittlung. So sucht sich jeder seine Gesprächspartner, tauscht Leistungen aus und schließt diese als feste Vereinbarung ab.
Gute Geschäfte für Leipzig sind eine Erfolgsgeschichte
Am 26. September 2012 findet bereits die vierte Marktplatzveranstaltung in Leipzig statt. Bei der letzten Veranstaltung wurden rund 150 Vereinbarungen schriftlich abgeschlossen. Das waren über 50% mehr als noch ein Jahr zuvor. Teilgenommen hatten ca. 40 Unternehmen und ca. 40 Vereine und andere gemeinnützige Organisationen.
Die Vernstaltung wird durch ein Team aus Freiwilligen-Agentur, BBW-Gruppe Leipzig, Diakonisches Werk, Caritasverband und Techniker Krankenkasse vorbereitet. Zu den Unterstützers der Veranstaltungsreihe gehören insbesondere die KPMG und die LWB.
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Der Ressourcenpool - Marktplatz für Zwischendurch
Mit dem Ressourcenpool für gemeinnützige Einrichtungen in Lepzig wurde eine Plattform geschaffen auf der Vereine eigene Ressourcen anderen Vereinen zur Verfügung stellen und die anderer Vereine selbst nutzen können. Dies funktioniert permanent und ist nicht an die Marktplatzveranstaltungen gebunden.
Dieser Pool funktioniert dadurch, dass gemeinnützige Organisationen prüfen, welche Leistungen, Materialien, Räume oder Kompetenzen sie ohne große Mühe und Kosten anderen Vereinen zeitweilig zur Verfügung stellen können. Verbrauchskosten, Abnutzungen oder ähnliches können dabei auch gegen ein angemessenes Entgelt berechnet werden. In der Hauptsache sollte es aber um unentgeltliche Bereitstellung von Ressourcen gehen. Jeder Verein, der hier etwas einstellt, trägt zum Reichtum des Gesamtangebotes bei und kann seinerseits von den Angeboten anderer profitieren.
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