Leipziger Agenda 21

Lokale Agenda in Leipzig [www.LeipzigerAgenda21.de]



Termine



  • 26.07., 18:00 Uhr - Initiative Ernährungsrat Leipzig

Die Preisträger des Leipziger Agenda-Preises 2018

Foto: Andreas Birkigt

Foto: Andreas Birkigt

Zur Preisverleihung wurden insgesamt Preisgelder in Höhe von 15.000 Euro vergeben. Diese wurden zur Verfügung gestellt von der Leipziger Gruppe, der Sparkasse Leipzig, der WEV – Westsächsische Entsorgungs- und Verwertungsgesellschaft mbH, der VNG AG sowie von der Stiftung Bürger für Leipzig.

Neben dem jährlichen Agenda-Preis steht mit dem Projektfonds eine weitere Unterstützung zur Verfügung. Hier können neue Initiativen und Projekte fortlaufend eine Starthilfe von pauschal 500 Euro beantragen. Mehr Infos zum Projektfonds

Swing-Delikatessen, Foto: Andreas Birkigt
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Oberbürgermeister Burkhard Jung, Foto: Andreas Birkigt
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Projektfonds, Foto: Andreas Birkigt
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Christian Kipper/Deutsche Fernsehlotterie, Foto: Andreas Birkigt
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Ralf Elsässer/Agendabüro, Foto: Andreas Birkigt
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Die diesjährigen Preisträger wurden damit gleichzeitig auch für den Deutschen Engagementpreis nominiert.

Kategorie "Zeichen setzen - Spuren hinterlassen"


Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Leipzig-Travnik e.V.


Bodo Rodestock/VNG AG, Foto: Andreas Birkigt
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Bodo Rodestock/VNG AG, Foto: Andreas Birkigt

Lebendige Städtepartnerschaft
Der Verein erhielt die Auszeichnung in der Kategorie „Zeichen setzen – Spuren hinterlassen“ für sein langjähriges Engagement zur Förderung der Begegnung und des Austausches zwischen den beiden Städten. Allein 1.500 Leipziger haben sich seit 1997 vor Ort ein Bild von der bosnischen Stadt gemacht. „Der Verein hat es in kleinteiliger Arbeit geschafft, die Stadt Travnik in den Herzen der Leipziger lebendig werden zu lassen“, stellte der Laudator Bodo Rodestock, Vorstandsmitglied der VNG-Gruppe und VNG-Stiftung, fest. Inzwischen arbeitet der Verein im Rahmen der Kommunalen Nachhaltigkeitspartnerschaft daran, konkrete Projekte in beiden Städten zu initiieren, die sich auf die Entwicklungsziele der Vereinten Nationen (SDGs) beziehen.

Leipzig-Travnik, Foto: Andreas Birkigt
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Leipzig-Travnik, Foto: Andreas Birkigt

Der Leipzig-Travnik e.V. ist ein in Bosnien-Herzegowina und Deutschland registrierter Verein mit rund 150 Mitgliedern zur Förderung des interkulturellen Austauschs zwischen Institutionen, Organisationen und Privatpersonen sowie Wirtschafts- und Bildungsförderung in Travnik.
Der direkte Kontakt mit den Menschen und das Erfahren der anderen Kultur sind wichtige Voraussetzungen für langfristig tragende Beziehungen. Dafür ist der Verein mit seiner langjährigen Erfahrung die erste Anlaufstelle.

Leipzig-Travnik
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Leipzig-Travnik

Kategorie "Engagiert in Leipzig"


Förderverein Philippus e.V.


Katrin Hart/Stiftung Bürger für Leipzig, Foto: Andreas Birkigt
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Katrin Hart/Stiftung Bürger für Leipzig, Foto: Andreas Birkigt

Familie Philippus
Der Förderverein Philippus e.V. konnte die Jury in der Kategorie „Engagiert in Leipzig“ für sich gewinnen. Hier werden Organisationen herausgehoben, denen es besonders gut gelungen ist, freiwilliges Engagement von Bürgerinnen und Bürgern anzuregen, zu unterstützen und zu integrieren. Der Förderverein Philippus organisiert die Umnutzung einer leerstehenden Kirche in Leipzig-Lindenau zu einem Kulturzentrum mit angeschlossenem Integrations-Hotel. „Der Förderverein stellt einen Rahmen für individuelles Engagement zur Verfügung, in dem sich die Mitglieder frei entfalten können,“ hob Katrin Hart von der Stiftung Bürger für Leipzig in ihrer Laudatio hervor. „Die Einrichtung der Kirche ist noch wie vor hundert Jahren, die Veranstaltungsformate und Aktionen sprechen jedoch ganz neue Zielgruppen an.“

Philippus, Foto: Andreas Birkigt
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Philippus, Foto: Andreas Birkigt

Seit vier Jahren öffnet ein Freundeskreis nach zehn Jahren Schließung wieder die Philippuskirche im Leipziger Westen. Während das Berufsbildungswerk die Verantwortung für die Umnutzung des ehemaligen Pfarrhauses zu einem Integrationshotel verantwortet, tragen hier Ehrenamtliche die Aktivitäten: Kulturelle und geistliche Veranstaltungen, Öffnung des Gebäudes für Interessierte, Projektchor mit Nachbarn und vieles mehr.

Philippus
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Philippus

Volkmar Müller/Leipziger Gruppe, Foto: Andreas Birkigt
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Volkmar Müller/Leipziger Gruppe, Foto: Andreas Birkigt
Das Stadtteilprojekt Dresdner59 der ev.-luth. Dreifaltigkeits-Kirchgemeinde sowie auch das Japanische Haus e.V. erhalten zusätzlich eine dotierte Anerkennung in dieser Kategorie, da sie „... niedrigschwellige Begegnungszentren für Menschen unterschiedlicher sozialer Gruppen schaffen. Beide bieten vielfältige Möglichkeiten, sich in ehrenamtlicher Mitwirkung auszuprobieren und Integration im Stadtteil mitzugestalten“, hob Volkmar Müller, Geschäftsführer der Leipziger Gruppe, hervor.

Dresdner59, Foto: Andreas Birkigt
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Dresdner59, Foto: Andreas Birkigt

Japanisches Haus, Foto: Andreas Birkigt
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Japanisches Haus, Foto: Andreas Birkigt

Jugendpreis der Leipziger Agenda 21


GeoWerkstatt Leipzig e.V.


Foto: Andreas Birkigt
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Foto: Andreas Birkigt

Home Sweet Home - Bienen- und Insektenhotels für unsere Stadt
Der Geowerkstatt Leipzig e.V. wurde in diesem Jahr der Jugendpreis verliehen. Seit nunmehr fünf Jahren baut der Verein gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen Nistplatzangebote für verschiedene Insekten- und v.a. Bienenarten in Leipzig. Damit werden praktische Maßnahmen gegen den Rückgang Insektenpopulationen realisiert. Gleichzeitig finden viele Bildungsangebote statt. „Die Kinder und Jugendlichen erfahren, dass viele der ungeliebten Plagegeister für unsere Ernährung sehr wichtig sind, da sie wichtige Bestäubungsarbeit leisten oder weniger nützliche Tiere in Schach halten,“ betonte Heinrich Brendel, Vorstand der Sparkasse Leipzig, in seiner Laudatio.

Geowerkstatt, Foto: Andreas Birkigt
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Geowerkstatt, Foto: Andreas Birkigt

Ziel des Projektes ist es, in einem immer stärker versiegelten, städtischen Raum neuen Lebensraum und Nistplatzangebote für verschiedene Insekten- und v.a. Bienenarten zu schaffen. Im Fokus steht dabei eine intensive Auseinandersetzung der Teilnehmer mit den Themen Naturschutz, Biodiversität und urbane Ökosysteme. Die selbstständigen Arbeiten von Kindern und Jugendlichen werden von ehrenamtlichen GeoWerkstatt-Mitgliedern angeleitet und inhaltlich begleitet.

Home, Sweet Home
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Home, Sweet Home

Sonderpreis


OSTWACHE Leipzig e.V.


Bernd Beyer/WEV, Foto: Andreas Birkigt
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Bernd Beyer/WEV, Foto: Andreas Birkigt

Die Ostwache Leipzig e.V. wurde mit einem Sonderpreis aus dem Projektfonds geehrt. Der Verein organisiert die Umnutzung einer ehemaligen Betriebsstätte der Branddirektion Leipzig als Stadtteilzentrum mit öffentlichen und gewerblichen Nutzungen. Bernd Beyer, Geschäftsführer der WEV – Westsächsische Entsorgungs- und Verwertungsgesellschaft, lobte das hohe Innovationspotenzial der hier Engagierten. Trotz der bisher noch kurzen Geschichte des Vereins sei es bereits gelungen, wahrnehmbare Zeichen in der Stadt zu setzen.

Ostwache, Foto: Andreas Birkigt
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Ostwache, Foto: Andreas Birkigt

Ostwache
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Ostwache

Nominiert waren weiterhin


Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club Kreisverband Leipzig e.V. - in der Kategorie "Zeichen setzen - Spuren hinterlassen"
Der ADFC Leipzig e.V. setzt sich seit über 27 Jahren für andauernde und zukunftsweisende Verbesserungen des Radverkehrs im Sinne einer nachhaltigen und umweltfreundlichen Mobilität für derzeitige und künftige Generationen ein. Die kontinuierlich steigenden Mitgliederzahlen unterstreichen die gesellschaftliche Relevanz seiner Arbeit.

Deutsch - Asiatische Gesellschaft Leipzig e.V. - für den Jugendpreis
Eine Gruppe von jugendlichen Migranten und Ausländern, um die junge Afrikanerin Dadies Patengo Likombi bieten Kindern und Jugendlichen, insbesondere Mädchen, die Möglichkeit einer Berufsausbildung. Auf diese Art und Weise konnten 2016 und 2017 21 Personen der Zugang zum Arbeitsmarkt als Auszubildende gegeben werden.

großstadtKINDER e.V./Theatrium - für den Jugendpreis
Das Theatrium ist ein integratives Kinder- und Jugendtheaterprojekt in Leipzig-Grünau. Es gibt keine Gebühren, keine Castings, jede/r kann mitmachen. Professionell angeleitete Angebote werden im Turnus des Schuljahrs mit hoher Beteiligung der Kinder und Jugendlichen am Gesamtprozess organisiert - es geht um ihre Themen, Wünsche, Probleme und Vorstellungen.

Foto: Andreas Birkigt
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Foto: Andreas Birkigt
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Foto: Andreas Birkigt
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